Klimagipfel in Kopenhagen - Die letzte Chance?
#1
Geschrieben: 08. Dezember 2009, 19:59
Die Hoffnungen sind groß, da sich alle hochrangigen Politiker der Welt angekündigt haben. Und es wird vermutet, dass sie nur kommen, da ein Erfolg in Aussicht ist. Oder endet alles wieder mit großen leeren Worten?
Nützliche Dossiers:
http://klimagipfel.greenpeace.de/
http://klimagipfel.zdf.de/
http://www.spiegel.d...konferenz_2009/
#2
Geschrieben: 09. Dezember 2009, 15:11
2100 klingt sehr fern in den Prognosen die alle 4-6 Grad Erwärmung vorhersagen. Und jetzt ist mir klar geworden, dass es mich persönlich, also meine Tochter betrifft. Die ich sonst immer vor jeder Gefahr beschützen möchte.
6 Grad...
Folgen der globalen Erwärmung
Ich glaub das muss ich erstmal verdauen ... irgendwie.
Bearbeitet von Tara, 09. Dezember 2009, 15:14,
#3
Geschrieben: 09. Dezember 2009, 15:22
Tara schrieb am 09. Dezember 2009, 15:11:
#4
Geschrieben: 15. Dezember 2009, 12:11
Also ich komme auf 7,83. Wir haben mal versucht die besten Werte einzugeben und kommen trotzdem bei 4,05 Tonnen raus.
So oder so ist es wohl so, dass wir mit unserer jetzigen Lebensweise in diesem Land nie Klimaneutral leben werden können.
Interessant finde ich aber folgendes:
Zitat
Die Differenz ist so groß, dass Vegetarier und Frauen locker einmal nach Mallorca und zurückfliegen können - ihre CO2-Bilanz wäre dann immer noch günstiger als die des Fleischessers.
Weniger Fleisch. Wäre auch gesünder. Und schon mal ein Anfang. Und vor allem nicht das teure Fleisch aus Brasilien und anderen weit entfernten Ländern zu Weihnachten.
Bearbeitet von Tara, 15. Dezember 2009, 12:12,
#5
Geschrieben: 19. Dezember 2009, 16:37
- Kommentar zum Klimagipfel: das Personal passt nicht zur Aufgabe
- Interview mit Klimaforscher: Ich bin maßlos enttäuscht
- Klima-Kompromiss: Eine Ohrfeige fürs Weltklima
- Kopenhagen: Empörung über Minimalkompromiss
#6
Geschrieben: 19. Dezember 2009, 16:45
Wie wäre es hiermit:
Zitat
Ganz interessant finde ich ja den Aspekt, dass wir, die einzelnen Bürger dieses Landes, uns noch so sehr anstrengen können, wir werden nie weniger als 2,5 Tonnen CO2 pro Jahr verursachen können. Ganz einfach weil unsere gesamte Gesellschaft erst umgestellt werden muss. Das ganze Konzept dieses Staates trägt zur Klimaerwärmung bei.
Test
#7
Geschrieben: 20. Dezember 2009, 19:39
Bearbeitet von Tara, 20. Dezember 2009, 19:40,
#8
Geschrieben: 20. Dezember 2009, 22:17
die erwartungen an einzelne länder sinken, weil ja bereits gemeinsam nichts erreicht wurde...
bogarnil hat mich drauf gebracht: warum warten wir eigentlich darauf, dass alle dabei sind und fangen nicht einfach an? dass es sich ökonomisch wie ökologisch für jedes land lohnen würde mehr in den umweltschutz zu stecken, ist doch eigentlich konsens. warum dann dieses: aber-der-macht-doch-auch-nicht-mit-gehabe? in der derzeitigen situation, wo ja alle gescheitert sind, wird es, wenn die katastrophe richtig da ist, müßig sein einen schuldigen zu finden. einfach einen anfang zu machen, setzte jedoch auch andere länder unter druck und würde vermutlich mehr erreichen, als nur rumzuheulen.
so wie es jetzt läuft, hat man den eindruck es ginge nicht wirklich um die sache, sondern um show. und das bringt auch keinem was.
#9
Geschrieben: 27. Dezember 2009, 16:07
Röttgen macht China und USA für gescheiterten Gipfel verantwortlich
wir wissen also, wen wir böse anzugucken haben, immerhin.
#10
Geschrieben: 28. Dezember 2009, 00:14
Zitat
in diesem artikel steht auch, dass sich vertreter des wirtschaftsverbandes BDI gegen einen alleingang deutschlands aussprechen, was sich auch auf ihrer homepage lesen lässt.
Zitat
schade, dass keine angaben dazu gemacht werden, was mit "zu weit gehen" gemeint ist, also welche schlimmen folgen für wen genau zu erwarten sind. es wird nur schwammig von "verlust von arbeitsplätzen" gesprochen, das a-wort als rechtfertigung für alles.. mir zeigt das lediglich, dass das gerede von seiten der wirtschaft, man habe ebenfalls das wohl der umwelt im blick, schlichtweg fassade ist oder zumindest lange nicht mit so viel enthusiasmus an die herausforderungen unser zeit heran gegangen wird, wie immer behauptet wird.
interessant finde ich die unterschiede bezüglich der angegebenen prozentzahlen für die verringerung der co2-emissionen im artikel der zeit und in der pressemitteilung des BDI:
die zeit schreibt:
röttgen: 40%
BDI: 30% (älteres deutsches klimaziel)
der BDI hingegen:
röttgen: 30%
EU/BDI: 20%
#11
Geschrieben: 13. Januar 2010, 03:09
mir ist jedenfalls tendenziell egal, worauf sich die welt einigt. es hängt in hohem maße von unseren individuellen alltäglichen aktivitäten ab, ob sie sich umsetzen lassen oder nicht. natürlich ist es wichtig, daß die welt ein gemeinsames klimaziel politisch formuliert. besonders was globalisierte wirtschaftskreisläufe angeht. aber wenn ich daran denke, daß beispielsweise der verzehr eines rindfleischburgers genauso klimaschädlich sein soll wie eine fahrt im pkw über hundert kilometer, dann bekomme ich durchaus das gefühl, daß die öffentliche aufmerksamkeit auf marginalien fixiert ist.
ganz ehrlich: wer von euch beschäftigt sich ernsthaft mit seiner eigenen verantwortung? ich jedenfalls viel zu selten und zu undiszipliniert. wie kann ich mich motivieren?
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