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Die Medizinische Ecke - I - OP-Präferenzen
heute: Bauchoperation ohne offene Narben


6 Antworten zu diesem Thema

#1 Rabenfutter

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Geschrieben: 06. Januar 2010, 14:46

Ja, ich will das neue Jahr mit einem neuen Forenbestandteil aufhübschen.
So die Resonanz es erlaubt, plane ich im lockeren Wochenrhythmus ein neues medizinisches Thema einzubringen, ethisch, moralisch, individualistisch.
Inspirationen sind gern gesehen.

Heute frage ich - als Überbleibsel des alten P.E. - nochmals nach Bauchoperationen und Wunschverfahren.

Bei manchen Bauch-OPs (Gallenblasenentfernung, "Blinddarm-OP", Magenbandanlage u.ä.) kann frau (und nur die) inzwischen auf äußerliche Narben verzichten, indem sie bei endoskopischer OP-Methode nicht die Bauchwand, sondern den gynäkologischen Zugangsweg für die OP-Geräte freigibt. Das erfordert Aufklärung, Demonstration und Einverständnis.
Bei komplikationsfreiem Verlauf bleibt eine unsichtbare Narbe im Nabel und eine im hinteren Scheidengewölbe. Der Bauch bleibt makellos schick, falls vorher schick.
Folgebeschwerden sind selten, die Komplikationsrate ist gegenüber der alten Methode mit Bauchschnitt verbessert, gegenüber der Bauchwandendoskopie "nur" gleichwertig.

Wie steht ihr dazu?

Was spricht aus Eurer Sicht für oder gegen die Entscheidung, eine intime Körperregion als Zugangsweg für eine ganz andere OP-Region freizugeben?

Utopisch bleiben wohl bislang die transthorakale Mandelentfernung oder rektale Nasennebenhöhlenspülung.

Uuuuuuuuuuuuuuuund: Los!

#2 phriedrich

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Geschrieben: 06. Januar 2010, 16:34

Wenn man die Möglichkeit hat, Operationen sozusagen „äußerlich rückstandslos” durchführen zu lassen und die Operation dadurch auch nicht gefährlicher wird, ist das doch prima. Inwieweit der Aufwand größer (und teurer) ist, kann ich nicht einschätzen aber ich könnte mir vorstellen, dass bei dem ganzen sowieso schon aufwendigen Drumherum, es nicht über die Maßen ins Gewicht fällt.

Inwiefern es nun unbedingt notwendig ist, liegt wohl auch daran wie wichtig einem das selbst ist. Auch die „herkömmliche Knopflochchirurgie” benötigt ja oft nur ein, zwei kleine Narben, die häufig kaum auffallen.

#3 Rabenfutter

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Geschrieben: 06. Januar 2010, 16:39

Beitrag anzeigenphriedrich schrieb am 06. Januar 2010, 16:34:

Wenn man die Möglichkeit hat, Operationen sozusagen „äußerlich rückstandslos” durchführen zu lassen und die Operation dadurch auch nicht gefährlicher wird, ist das doch prima. Inwieweit der Aufwand größer (und teurer) ist, kann ich nicht einschätzen aber ich könnte mir vorstellen, dass bei dem ganzen sowieso schon aufwendigen Drumherum, es nicht über die Maßen ins Gewicht fällt.

Inwiefern es nun unbedingt notwendig ist, liegt wohl auch daran wie wichtig einem das selbst ist. Auch die „herkömmliche Knopflochchirurgie” benötigt ja oft nur ein, zwei kleine Narben, die häufig kaum auffallen.

Eine Bauch-OP, die einen intimeren Zugangsweg wählt, wäre dir also durchaus recht, wenn es offene Narben bei sonst gleichen Risiken sogar vermeidet?
Lese ich das richtig?

#4 phriedrich

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Geschrieben: 06. Januar 2010, 17:00

Mir persönlich wäre die Narbe auch egal, aber ich hielte es – bei gleichem Risko und vertretbaren Aufwand – durchaus nicht für abwegig sich für die beschriebene Methode zu entscheiden.

#5 silastischer waffenteufel

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Geschrieben: 06. Januar 2010, 18:08

Mir persönlich wäre jetzt eine Narbe mehr wurst. Wäre es aber die erste und ich noch 10 Jahre jünger, wäre das eine durchaus akzeptable Option für mich gewesen. Ich gehe regelmäßig an den Nacktbadestrand, zum Gynäkologen, in die Sauna und hatte mit mehr als 10 Männern Sex. Hätte ich ein Problem, daß irgendwer intime Körperregionen von mir zu sehen bekommt, insbesondere aus rein medizinischen-handwerklichen Gründen, müßte vorher genannte Tatsachen ebenso in Frage stellen.
Daher ist der einzige Grund, persönliche Scham, für mich irrelevant.
Wenn die Risiken die gleichen sind, wäre maximal der Preis noch ein Argument. Sollte diese Art der OP teurer sein, sollte man den Aufpreis auch dem Patienten weiterreichen und dementsprechend wäre wahrscheinlich dann mein Geiz das einzige Ausschlußkriterium.

#6 Sopor

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Geschrieben: 07. Januar 2010, 19:32

Der Arzt soll sich ja hüten, mir unten irgendwelchen medizinischen Kram rein zuschieben.
Ach so, ich bin ja ein Kerl, also entweder würden die das dann rektal erledigen, oder... :blink:

Nee, dann doch lieber 'ne Narbe. :D

#7 Rennie

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Geschrieben: 07. Januar 2010, 19:59

ich glaube mir wäre eine narbe auch lieber.
allerdings würde ich es vom aufwand und nutzen abhängig machen.





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