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Die olympischen Spiele in Kanada


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8 Antworten zu diesem Thema

#1 An Chiardhuibh

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Geschrieben: 15. Februar 2010, 10:58

Auch den größten Sportmuffeln wird es aufgefallen sein: im Fernsehen sind neuerdings auffallend viele Menschen im Schnee zu sehen und zwar ganz ohne Schaufeln, jedoch mit ebenso roten Gesichtern. Im Radio werden zur besten Frühstückszeit die nächtlichen Ereignisse auf der anderen Seite der Welt durchgekaut und freudig erregte Sportler teilen den Daheimgebliebenen ihre Gefühle mit.
Das kanadische Vancouver ist derzeit Olympiastadt und bietet beides: Geschichten von Gewinnern und Verlierern.
Wie sieht es bei euch aus? Schlagt ihr euch die Nächte um die Ohren um die Wettkämpfe zu verfolgen? Interessiert euch überhaupt wer in Kanade Edelmetalle umgehängt bekommt? Gehört ihr vielleicht zu den Olympiagegnern und freut euch auf die Zeit, wenn Skis und Bobs wieder eingepackt werden?

#2 Zilpzalp

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Geschrieben: 15. Februar 2010, 17:16

Als Thüringerin sollte ich mich mit den Olympischen spielen befassen ,denn viele Wintersportler kommen von hier.
Ich werde aber nicht die Nächte durchmachen um mir die Wettkämpfe anzusehen.
Wenn ich sicher sein könnte es würde da alles fair und ohne Doping zugehen wäre das eventuell was anderes.
Nichtsdestotrotz bin ich Fußfallfan von einer Mannschaft die öfters mal verliert(Fan vom FC Bayern
könnte ich aber niemals werden)und freue mich auf die WM in Südafrika.
Da muß ich auch nicht den Fernseher zur nachtschlafenden Zeit anstellen. :)

#3 An Chiardhuibh

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Geschrieben: 15. Februar 2010, 19:09

Beitrag anzeigenZilpzalp schrieb am 15. Februar 2010, 17:16:

und freue mich auf die WM in Südafrika.
Da muß ich auch nicht den Fernseher zur nachtschlafenden Zeit anstellen. :)

stimmt, im Moment sind sie uns nur eine Stunde voraus

#4 Rennie

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Geschrieben: 15. Februar 2010, 21:02

Ich bin eher Leichtathletik- und Geräteturnfan. Aber mal so nebenbei Abfahrt oder Skispringen ist auch schön. Allerdings hab ich mitten in der Nacht keine Lust dazu. Bin dann früh 6 bis 7 Uhr (Aufstehenszeit) bisl müde und den ganzen Tag nicht zu gebrauchen.

#5 bogarnil limdal

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Geschrieben: 15. Februar 2010, 23:38

meine grundsätzlich sportinteressierte mutter fiebert besonders mit der tochter ihrer jugendfreundin, die chancen auf eine goldmedaille im bobfahren hat. ich muß zugeben, daß mich das deswegen auch interessiert. ansonsten bin ich aber eher ein sportmuffel geworden. als kind schaute ich noch gern eiskunstlaufen (das symbolträchtige duell zwischen den beiden "carmens" katharina witt und debi thomas zur olympiade 1988 war ein meilenstein) und war patriotisch berührt. später verlor ich aber zunehmend das interesse.

das liegt paradoxerweise wohl mehr an der spannung als an langweiligkeit. wenn ich sport schaue, besonders bei wichtigen wettkämpfen, dann bin ich nach einer viertelstunde angefixt und sterbe bei knappem verlauf regelmäßig fast an herzrasen. ich drücke übrigens meinem land die daumen und finde das nicht chauvinistisch oder sonstwie anstößig. eher gegenstand eines interessanten kategorienfehlers, sollte die diskussion mal wieder darauf kommen.

#6 bogarnil limdal

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Geschrieben: 16. Februar 2010, 01:00

argl. jetzt hab ich doch wieder stundenlang alte eiskunstlaufclips geschaut...

#7 Rabenfutter

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Geschrieben: 16. Februar 2010, 01:40

Beitrag anzeigenbogarnil limdal schrieb am 16. Februar 2010, 01:00:

argl. jetzt hab ich doch wieder stundenlang alte eiskunstlaufclips geschaut...

Bizarr!

Übrigens fände ich es schön, wenn - bei allem zulässigen Patriotismus in sportlichem Auftrag - die Siegernennungen in Nachrichtensendungen fairer erfolgen könnten.
In der Regel wird nämlich zuerst das Schicksal der aussichtsreichsten Deutschen geschildert und dann erst der nichtdeutsche Sieger namentlich angegeben.
So viel Ehre hat dieser Sportsmensch doch aber verdient, in jedem deutschen Fernseh- oder Radiosender als erster benannt zu werden.
Ferner: Olympia ist dankbarerweise vergänglich und ohne Rundfunkempfänger geradezu herrlich zu ertragen.
Ich mache mir übrigens alljährlich die Mühe, den Medaillenspiegel der GUS zu addieren und dem der USA gegenüberzustellen.

#8 bogarnil limdal

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Geschrieben: 20. März 2010, 14:06

Beitrag anzeigenRabenfutter schrieb am 16. Februar 2010, 01:40:

Ich mache mir übrigens alljährlich die Mühe, den Medaillenspiegel der GUS zu addieren und dem der USA gegenüberzustellen.

wieso eigentlich? die sowjetunion kann doch eigentlich kein maßstab mehr sein, war ja nie eine nation sondern nur ein konföderales gebilde. zwanzig jahre nach der unabhängigkeit den medaillenspiegel noch so zusammenzuzählen erscheint mir so, als hätte man in den achtziger jahren die medaillen der afrikanischen sportler jeweils noch zu ihren ursprünglichen kolonialen mutterländern gezählt. interessant wäre es doch, dem gus-usa-vergleich eine auflistung der medaillen nach bundesstaaten gegenüber zu stellen. darüber würden sich auch bestimmt ein paar rednecks freuen ;-)

#9 Rabenfutter

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Geschrieben: 23. März 2010, 14:07

Beitrag anzeigenbogarnil limdal schrieb am 20. März 2010, 14:06:

wieso eigentlich? die sowjetunion kann doch eigentlich kein maßstab mehr sein, war ja nie eine nation sondern nur ein konföderales gebilde. zwanzig jahre nach der unabhängigkeit den medaillenspiegel noch so zusammenzuzählen erscheint mir so, als hätte man in den achtziger jahren die medaillen der afrikanischen sportler jeweils noch zu ihren ursprünglichen kolonialen mutterländern gezählt. interessant wäre es doch, dem gus-usa-vergleich eine auflistung der medaillen nach bundesstaaten gegenüber zu stellen. darüber würden sich auch bestimmt ein paar rednecks freuen ;-)

Nun, Föderationen sind es beide (gewesen), nur die die USA hat eben überlebt. Nach Bundesstaaten zu splitten, wäre reizvoll, mir aber zu aufwendig. Dann betriebe ich ja ggf. sogar mehr als 10 min Sport oder sportassoziiertes Tun an einem Tag. Pöööööh.
Die afrikanischen Sportler (oder eben Nachkommen von Sklavenimporten) herauszurechnen, wäre wahrlich auch ein spannender Ansatz.





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