Ich nehme an im Fernsehen gibt es eine schlaue Sendung nach der anderen über die Aschewolke, die da gerade den gesamten Flugverkehr so beispiellos lahm legt. (Ist eigentlich schon jemand auf die Idee gekommen ihr einen Namen zu geben oder wird diese Ehre nur Hurrikans und Sturmtiefs zuteil?) Im Radio habe ich immerhin bereits erfahren, dass es sich um winzige Glassplitter handelt, die da in vielen Kilometern Höhe allen technischen Geräten das Fürchten lehren, aber was mich wirklich interessiert: welche Auswirkungen hat die Wolke auf die Umwelt? Ein Kommentator, den ich hörte, sprach davon, dass es unter Umständen zu einer abkühlenden Wirkung kommen könnte, wenn die Wolke hoch genug ist, aber das sei zunächst rein spekulativ.
Dass nun schon eine Weile eindeutig weniger Flugzeuge fliegen als sonst, wird sich doch wahrscheinlich positiv auf die Umwelt auswirken, wie es ja schon um den 11.9.2001 herum festgestellt wurde. Doch ist es möglich, dass die Aschewolke diesen Effekt sozusagen neutralisiert?
Die Wolke
Was passiert mit der Umwelt?
Eröffnet von An Chiardhuibh, 19.04.10, 17:36
3 Antworten zu diesem Thema
#2
Geschrieben: 20. April 2010, 06:33
Das Ganze wird wohl etwas überbewertet. Diese paar Staubpartikel sind, auf der riesigen Fläsche auf die sie zerstreut werden, einfach nicht der Rede wert. Es wurde schon von rotem Regen gesprochen und solch Blödsinn. Also bitte, der Himmel ist immer noch Blau über Deutschland. Zudem könnte der Vulkan noch durchaus Wochen/Monatelang so weiter machen und Aschewolken in die Luft pusten.
Gibt es denn irgendwo Aussagen darüber wieviele ppm das hier über Deutschland sind? Irgendwie gibt es nur News zu gestrandeten Urlaubern... am lustigsten fand ich eine Meldung/Warnung nicht ins Freie zu gehen, sollte man Lungenkrank sein. Wie groß doch einige Menschen sind.
Ob das nun gut ist für die Umwelt, darüber lässt sich bestimmt streiten. Die Güter- und Menschentransporte gehen ja weiter, nun werden zwar keine Abgase in die höheren Luftschichten geblasen, dafür aber mit Reisebussen und LKWs, hier unten auf dem Boden um so mehr. Das Zeug braucht halt lediglich etwas länger (Ich glaube mich zu erinnern mal was von 10-20 Jahren gehört zu haben.) bis es ebenfalls so hoch ist wie es wäre, würde es direkt von Flugzeugen ausgepustet. Spätestens dann richtet es den gleichen Schaden an. Bringt uns also nur einen Zeitaufschub.
Gibt es denn irgendwo Aussagen darüber wieviele ppm das hier über Deutschland sind? Irgendwie gibt es nur News zu gestrandeten Urlaubern... am lustigsten fand ich eine Meldung/Warnung nicht ins Freie zu gehen, sollte man Lungenkrank sein. Wie groß doch einige Menschen sind.
Ob das nun gut ist für die Umwelt, darüber lässt sich bestimmt streiten. Die Güter- und Menschentransporte gehen ja weiter, nun werden zwar keine Abgase in die höheren Luftschichten geblasen, dafür aber mit Reisebussen und LKWs, hier unten auf dem Boden um so mehr. Das Zeug braucht halt lediglich etwas länger (Ich glaube mich zu erinnern mal was von 10-20 Jahren gehört zu haben.) bis es ebenfalls so hoch ist wie es wäre, würde es direkt von Flugzeugen ausgepustet. Spätestens dann richtet es den gleichen Schaden an. Bringt uns also nur einen Zeitaufschub.
#3
Geschrieben: 21. April 2010, 18:53
An Chiardhuibh schrieb am 19. April 2010, 17:36:
(Ist eigentlich schon jemand auf die Idee gekommen ihr einen Namen zu geben oder wird diese Ehre nur Hurrikans und Sturmtiefs zuteil?)
Monsterwolke? Bildzeitung? Ich glaub Monsterwolke oder Monstervulkan war es. Weiß nicht. Ich betrachte immer nur kurz den Titel der BILD und gehe dann schnell weiter.
Frieda wär natürlich auch nett...
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