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Elende Fahrraddiebe


15 Antworten zu diesem Thema

#1 phriedrich

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Geschrieben: 01. Juni 2010, 13:34

In der Nacht vom 31.05. zum 01.06.2010 wurden mir nach 22:30 folgende Teile von meinem Rad (Diamand ELAN 500) gestohlen:

  • Lenker komplett mit Vorbau, Schalt- und Bremshebeln
  • Scheibenbremsen vor und hinten
  • Sattel
Immerhin hat das solide Schloss wohl den kompletten Diebstahl verhindert, ich vermute aber, dass die Diebe wussten, dass ich da immer mal stehe und sich ordentlich mit Werkzeug präpariert hatten.

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#2 Tara

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Geschrieben: 01. Juni 2010, 14:22

Mein Beileid!

#3 Sirkka

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Geschrieben: 03. Juni 2010, 21:27

nee, oder? 

fahrräder kosten doch keine welt, warum muss man die immer noch klauen?

deppen gibts... 

sowas versteh ich nicht.

viel erfolg bei der wiederbeschaffung.






#4 phriedrich

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Geschrieben: 03. Juni 2010, 21:31

Die Teile werden sich wohl kaum wiederfinden, aber es ist schon im der Werkstatt um es neu auszurüsten.

Und die Welt kosten sicher nicht, nur kosten allein die nun fehlenden Teile mehr, als es im Monat Hartz 4 gibt, also das kann sich schon lohnen. Gesindel.

#5 silastischer waffenteufel

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Geschrieben: 03. Juni 2010, 21:37

Man muß ihnen wahrscheinlich Ahnung von der Materie lassen. Ich wüßte nicht, welches Rad so wertvoll ist, daß man allein seine Teile lukrativ verhökern könnte... ;-)

#6 Sirkka

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Geschrieben: 03. Juni 2010, 21:54

idioten...

die sollten lieber arbeiten gehen... 



#7 Tara

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Geschrieben: 04. Juni 2010, 11:37

an jetzt trägst es aber immer in die wohnung oder? ich würds nicht wieder draussen stehen lassen.

#8 bogarnil limdal

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Geschrieben: 04. Juni 2010, 13:21

spricht das kosten-sozialleistung-verhältnis jetzt eigentlich für das fahrrad oder gegen den wohlfahrtsstaat? und nicht minder fragwürdig: ist das entfernen von teilen zwecks verminderung von bedürftigkeit nicht auch harte arbeit? könnte es fernerhin nicht sein, daß marodierende ausländerbanden schuld sind, oder adventurespielende jugendliche mit realitätsbezugsverlust? ist nicht gar keinesfalls vollständig auszuschließen, daß eine außerirdische intelligenz im vorbeiflug jene teile an board gebeamt hat, zum lauteren zwecke der forschung?

wenn ich übrigens opfer von vandalismus oder diebstahl wurde (meist auf mein auto bezogen), hält die paranoide wachsamkeit durchschnittlich zweieinhalb wochen an. gewaltphantasien verfliegen eher, kommen aber gelegentlich als flashback wieder.

#9 Rennie

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Geschrieben: 05. Juni 2010, 12:24

es ist schon gemein, jemandem den sattel zu klauen. das tut doch weh beim fahren. ;)

aber mal im ernst, es gibt richtige banden, die fahrradteile verhöckern. das scheint ein sehr lukratives geschäft zu sein.

sollte ich mir auch mal überlegen. wäre ein guter zeitvertreib, wenn die kinder im kindergarten sind. :D

#10 Phoenix

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Geschrieben: 07. Juni 2010, 09:33

Bis vor zwei Wochen hätte ich auf das Thema nicht geantwortet, da mir bis dahin sowohl der emotionale Bezug fehlte, diesen Verlust nachvollziehen zu können, als auch eine Vorstellung von Kosten, solch ein Gefährt betreffend. Seit eben dieser Zeitspanne zähle ich mich allerdings auch (nach 10 Jahren Abstinenz) zu den Zweiradbesitzern mit Muskelkraft-Antrieb. Und da ich eben jenes Gefährt, nach meiner Übernahme erst einmal in Schuß bringen musste und mir beim Einkauf der diversen Ausstattungsteile und Anbauten die Kinnlade auf die Ladentheke des ob meiner Ahnungslosikkeit die Teile betreffend ohnehin schon verdutzten Ladenbesitzers schlug, kann ich den Verlust inzwischen auch mit Angstgefühlen vor selbigem nachempfinden.
Und wie sich diese Befürchtung manifestiert ist mir am Stadtfest-Wochenende auch bewußt geworden. Trotz der immensen Zeitersparnis, die mir dieses Gefährt von meiner Wohnung zum Ort des bunten Treibens gegenüber der Autofahrt nebst Parkplatzsuche beschehrte, blieb doch den ganzen Abend der bittere - zum Glück unbegründete - Beigeschmack des Verlustes, wenn ich an den Abstellort zurück kehre. Bei meinem Auto mache ich mir da weniger Sorgen. Ich schließe ab, verlasse es und bin mir sicher, alles so vor zu finden, wie ich es hinterlassen habe. Nur stellt sich dieses Sicherheitsdenken bei meinem Fahrrad noch nicht ein. Trotz abnehmbarer Kleinteile und einem auch optisch Sicherheit versprechenden Schlosses blieb zumindest an jenen Festtagen des vergangenen Wochenendes immer ein latentes Unwohlsein in der Magengegend. Aber vielleicht ist es auch der Vorteil gewesen, sich bei jenem Unwohlsein gleich auf das folgende flaue Gefühl in Bauch und Kopf einstellen zu können, wenn der Körper die Party-Flüssigkeiten abbaut ;)

#11 bogarnil limdal

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Geschrieben: 08. Juni 2010, 20:34

genau das gefühl habe ich auch ständig, wenn das rad außer sichtweite ist. eigentlich traurig. als kinder haben wir unsere räder manchmal einfach irgendwo stehen und liegen lassen. aber das geht in großstädten leider nicht.

#12 silastischer waffenteufel

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Geschrieben: 08. Juni 2010, 20:40

witzigerweise habe ich genau das Gefühl auch, wenn Junior, der das nicht kennt, sein Rad irgendwo beim Spielplatz liegen läßt. Bisher war es nie weg.

#13 bogarnil limdal

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Geschrieben: 08. Juni 2010, 20:57

vielleicht gibt es ja in der fahrraddiebgemeinde auch so was wie welpenschutz?

#14 Libera

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Geschrieben: 08. Juni 2010, 23:16

nee, kinderräder bringen nur nicht viel und spielplätze sind zu gut bewacht. da muss man schon schwerst abgebrüht sein.

scheiße ist das.
aber wieso sind die fahrraddiebe eigentlich hearts4-empfänger? wo stand denn das drauf?

#15 phriedrich

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Geschrieben: 08. Juni 2010, 23:20

Das stand nirgends, aber ich fand es eine schöne Vergleichsgröße, als es hieß, dass „fahrräder doch keine welt kosten“. Da habe ich es einfach mal mit Hartz 4 verglichen um zu zeigen, dass es doch ein recht ordentlicher Betrag sein kann – unabhängig, davon, woher der Dieb sein eigentliches Einkommen bezieht.

#16 Libera

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Geschrieben: 08. Juni 2010, 23:23

na dann is ja gut.
ich wollte gerade schon friedmannartig moralische instanz spielen... ;)





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