Inhalte aufrufen


Groß-Schweiz als Retterin der vernachlässigten Grenzregionen?
rechtskonservativer Politiker träumt den europäischen Traum


  • Dir ist hier keine Antwort möglich
2 Antworten zu diesem Thema

#1 bogarnil limdal

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.643 Beiträge

Geschrieben: 29. Juni 2010, 17:49

von jenseits der eu-außengrenze kommt skurriles über den bodensee geweht: der politisch am rechten rand operierende nationalrat dominique baettig hat einen antrag auf beitrittserleichterung für an die schweiz angrenzende regionen, darunter auch das land baden-württemberg, gestellt. die schweizer bundesversammlung hat noch nicht darüber befunden, jedoch dürften die chancen nicht gut stehen, daß das durchgeht.

aber mal die realitätsferne des antrages beiseite - ist denn baden-württemberg vernachlässigt?

#2 An Chiardhuibh

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.023 Beiträge
  • Location:Leipzig

Geschrieben: 29. Juni 2010, 19:54

hmm, schweizer expansionsfantasien. das ist doch mal was anderes. mich würde ja mal sehr interessieren, was die baden-württemberger dazu sagen. wenn man's bedenkt: kachelmann weg vom fenster, statt badischem gönnt sich der zeitgemäße genießer südafrikanischen wein und hochdeutsch, das haben sie selbst gesagt, beherrscht das völkchen im südwesten auch nicht. außerdem gibt es keine csu die zetert. da kann man als bundesland schon mal der vergessenheit anheim fallen.

#3 Rabenfutter

    Newbie

  • Mitglieder
  • PunktPunktPunkt
  • 385 Beiträge

Geschrieben: 01. Juli 2010, 09:57

Überraschend sind sie, diese Annexionsgelüste, wollten doch die Schweizer in den letzten Jahren zu allerletzt immer mehr mit "den Deutschen" zu tun haben, die ihren Lebensraum mit kompetenten, arbeitswilligen, lohnpreisdumpenden ÄrztInnen, KrankenpflegerInnen, Facharbeitern und Gelegenheitsgeldverwaltern auf Einladung überschwemmt haben.
Auch ist die Schweiz zwar 30 % größer als Ba-Wü, hat aber gut 3 Millionen weniger Einwohner als die Confoederatio helvetica.

Wäre der lustigsprechende Alpenbund nicht klüger, mit kleinen Bröckchen anzufangen? Französische Jura? Insel Mainau? Liechtenstein? Die zweite Hälfte des Mont-Blanc-Massivs? Allein touristisch ließen sich da doch relevante Monopolstellungen einrichten.

Vielleicht könnte man auch mit einer Empfehlung in Richtung Elsaß-Lothringen etwas Wirbel in die Diskussion bringen?





1 Benutzer lesen gerade dieses Thema

0 Mitglied(er), 1 Gast/Gäste und 0 anonyme(s) Mitglied(er)