wie berichtet die lvz über diesen vorfall? so:
Zitat
Laut Polizei und Staatsanwaltschaft gebe es bislang keine gesicherten Hinweise für ein ausländerfeindliches Motiv der Tat. Doch für die überwiegend linksalternativen Demonstranten ist der Fall längst klar und Kamal K. schon jetzt „der sechste Mensch, der allein in Leipzig seit 1990 durch nazistisch und rassistisch motivierte Gewalt ums Leben gekommen ist“, wie es in dem Aufruf zur Demo heißt. [quelle]
keine auseinandersetzung mit der kritik sondern im gegenteil ein weiteres thematisieren der spekulativen persönlichen hintergründe der kritiker. natürlich waren dort verhältnismäßig viele linksalternative anwesend, denn die auseinandersetzung mit dem thema rassismus ist nunmal deren steckenpferd. aber ich als einer von vielen dezidiert nicht linken (wenngleich oberflächlich vielleicht so aussehenden) war auch dort und ich finde es zum kotzen, in der zeitung zwar keine antwort auf die vorwürfe (oder wenigstens die berichterstattung darüber) zu lesen, aber mich selbst dort als voreiligen hysteriker hingestellt wiederzufinden.
edit: man beachte auch den konjunktiv im artikel. offensichtlich treffen die vorwürfe zu, die ich am abend vernahm. die lvz verharmlost rassismus und wendet gleichzeitig dessen mechanismen (personifizierung der konflikte, thematisierung irrelevanter persönlichkeitsmerkmale wie mutmaßliche gesinnung, herkunft, hautfarbe usw.) an.






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