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Halle 5 von Schließung bedroht
Jetzt Online-Petition unterzeichnen!


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2 Antworten zu diesem Thema

#1 An Chiardhuibh

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  • Location:Leipzig

Geschrieben: 07. November 2010, 11:27

Die Halle 5 hat seit vielen Jahren einen festen Platz in der Leipziger Kulturlandschaft. Regelmäßig finden hier Konzerte, Vorträge und Kurse statt, ein breites Angebot also. Gleichzeitig ist die Halle 5 ein Treffpunkt für Kinder und Jugendliche. Da der Jugendetat der Stadt Leipzig für das nächste Jahr gekürzt wurde, beschloss nun die Verwaltung des Jugendamtes die Halle 5 im nächsten Jahr zu schließen. Die Betreiber der Halle 5 haben deshalb nun eine Online-Petition gestartet, die noch bis zum 29.11.2010 unterzeichnet werden kann.

Hier die Begründung:

Zitat

Mit ca. 30 bis 50 Besuchern täglich im offenem Freizeittreff und ca. 20.000 kleinen und großen Besuchern der Halle 5, ist dieser Schritt der Stadt Leipzig für uns nicht nachvollziehbar, da es im Stadtraum Süd 11.074 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 5 und 25 Jahren (lt. Ortsteilkatalog 2010) gibt. Dagegen stehen im Moment nur 3 vom Jugendamt geförderte Freizeittreffs (in Lößnig und Connewitz) zur Verfügung.

Wir möchten euch/Sie deshalb bitten, unseren Verein im
„Kampf“ gegen die Schließung zu unterstützen!

Hier könnt ihr die Petition unterzeichnen.

#2 bogarnil limdal

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
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  • 1.643 Beiträge

Geschrieben: 07. November 2010, 11:50

schon erledigt.

es ist schon irgendwie bestürzend, wie die sparmaßnahmen sich niederschlagen. hier drohen feste institutionen der kulturszene wegzusterben. ich hab im ersten semester politikwissenschaft mal gelernt, daß jede in kultur investierte mark einen volkswirtschaftlichen ertrag von 1,50 dm bedeutet. aber dieser ertrag (der heute vermutlich noch genauso gilt) ist eben nicht direkt abschöpfbar, sondern kommt über mittelbare kanäle wieder zurück. man kann steuererleichterungen durchsetzen, indem man ausgaben zurückfährt. aber unterm strich fallen sowohl bezahlte stellen weg (weniger konsum, mehr sozialausgaben) und auch die dranhängenden unternehmerischen aspekte verschwinden. bei jedem konzert in der halle fünf wird irgendwo umsatzsteuer fällig, sei es bei der künstlergage, sei es beim ausschank, sei es beim kartenverkauf. es gibt also auch ganz kaltblütig rationale gründe, den kulturellen kahlschlag zu stoppen.

natürlich geht es aber auch um die kinder. und auch das ist ja langfristig ein nachhaltigkeitskriterium. eine stadt, die um stabile oder gar steigende einwohnerzahlen bemüht ist, sollte investitionen in kultur als standortinvestition verstehen.

#3 phriedrich

    Geek

  • Technik/Verein
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  • 1.419 Beiträge

Geschrieben: 23. November 2010, 13:35

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