Inhalte aufrufen


Fahrschulen in Leipzig
Wo lerne ich gut und möglichst günstig Autofahren?


  • Dir ist hier keine Antwort möglich
19 Antworten zu diesem Thema

#1 An Chiardhuibh

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.023 Beiträge
  • Location:Leipzig

Geschrieben: 13. Februar 2011, 16:24

Lange habe ich mich davor gedrückt. Mal war das Geld einfach nicht vorhanden, mal wollte ich es lieber für andere Dinge ausgeben. Aber man wird ja nicht jünger und so langsam scheint es mir plausibel, dass ein Führerschein zu den Dingen gehört, die man lieber haben als nicht haben sollte. Was, wenn mein Freund in einer Telefonzelle steht und ich ganz, ganz schnell zu ihm kommen muss, damit nichts schlimmes passiert? Wie Lola durch die ganze Stadt hetzen? Bei meiner Kondition? Eben.
Auch, wenn mir die Aussicht mit 17-Jährigen die Schulbank zu drücken die eine oder andere Sorgenfalte auf die Stirn treibt, ich habe mich entschieden: ich will den Führerschein. Bleibt nur die Frage: wo?
Es wäre natürlich schön, wenn das Ganze finanziell nicht allzu sehr zu Buche schläge, aber wichtiger ist mir der Unterricht. Ich habe zwar keine Erfahrungswerte, aber ich habe das Gefühl nicht zu den Naturtalenten zu gehören (das war schon beim Fahrradfahrenlernen so, durch die Fahrradführerscheinprüfung in der zweiten Klasse wäre ich fast durchgefallen).

Ich hoffe ihr könnt mir hier weiterhelfen.

#2 An Chiardhuibh

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.023 Beiträge
  • Location:Leipzig

Geschrieben: 14. Februar 2011, 21:11

ich merke schon... ihr wollt alle nicht, dass ich autofahre <_<

#3 phriedrich

    Geek

  • Technik/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.419 Beiträge

Geschrieben: 14. Februar 2011, 22:24

Ich kann dir leider nur nichts zu den Leipziger Fahrschulen sagen, weil ich die nicht kenne … hab meinen Führerschein nun schon ne ganze Weile und damals in der Provinz gemacht. :|

#4 TheCatPrj2501

    Newbie

  • Mitglieder
  • Punkt
  • 1 Beiträge

Geschrieben: 14. Februar 2011, 22:30

Also ich kann nur sagen gehe lieber nicht zur Fahrschule Schulz sind zwar billig ... aber eher nicht zu empfehlen

#5 Tara

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PunktPunktPunkt
  • 1.148 Beiträge

Geschrieben: 15. Februar 2011, 10:26

Beitrag anzeigenAn Chiardhuibh schrieb am 14. Februar 2011, 21:11:

ich merke schon... ihr wollt alle nicht, dass ich autofahre <_<


damit du eher als ich autofährst? niemals.

meinereiner kanns einfach nicht. ich mags nicht. es ist mir zuviel verantwortung. und schielen tue ich auch. :lol:

#6 bogarnil limdal

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.643 Beiträge

Geschrieben: 15. Februar 2011, 10:45

Beitrag anzeigenTara schrieb am 15. Februar 2011, 10:26:

und schielen tue ich auch.

kontra: kein räumliches sehen.
pro: automatischer schulterblick.

aber im ernst, ich kenne mindestens zwei leute, die ohne räumliches sehen auto fahren und keine probleme haben. wenn es nur daran hängt, dann hab keine angst, im alltag stößt du ja auch nicht dauernd an.

#7 Tara

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PunktPunktPunkt
  • 1.148 Beiträge

Geschrieben: 15. Februar 2011, 10:54

ähh faulheit? ist das ein grund? B)

#8 bogarnil limdal

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.643 Beiträge

Geschrieben: 15. Februar 2011, 11:17

Beitrag anzeigenTara schrieb am 15. Februar 2011, 10:54:

ähh faulheit? ist das ein grund? B)
die mutter aller gründe!

#9 silastischer waffenteufel

    Member

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 337 Beiträge
  • Location:Striterax

Geschrieben: 16. Februar 2011, 09:58

Erfahrungsgemäß würde ich zur Fahrschule raten, wenn man wirklich notwendigerweise fahren muß. Nicht nur beim Holden, sondern auch bei 3 Arbeitskollegen und meiner Großtante war zwar der Schein seit Jahren vorhanden, aber die Praxis fehlte. Zwei von denen fahren weiterhin gar nicht, weil sie unsicher (und faul) sind, obwohl sie die Vorteile durchaus verstehen, eine einzige (die Tante) fährt sicher, aber nur durch eine Nachschulung und nun mittlerweile tägliche lange Fahrpraxis. Die beiden autoführenden Kollegen sind dann die Typen, die entweder mit Warnblinke herumstehen und ihren Mann anrufen, damit er einparkt, oder aber Stunden zu spät kommen, um eine Parklücke zu finden, die groß genug ist (also eigentlich groß genug, um 2 Autos zu parken).
Bis auf besagte Tante fährt keiner von ihnen wirklich gerne Auto, weil sie alle noch nicht ganz sicher damit umgehen können.
Mein Rat ist, daß Du Dir das ersparen solltest, solange Du nicht sicher bist, nach dem Schein auch wirklich zu fahren, am besten täglich. Alles andere ist rausgeschmissenes Geld.

#10 rs-az6

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PunktPunktPunkt
  • 33 Beiträge

Geschrieben: 20. Februar 2011, 12:25

Grundsätzlich richtig, aber aus welchen gründen auch immer interessiert keinen ob man mit dem schein noch zum fahren in der lage ist... insofern ist man flexibler bei bedarf auf eigene faust wieder zu lernen mit schein, als wenn man erst damit anfängt.
Günstig isses natürlich, wenn man regelmäßig fährt - mit ner gebrauchten rumpel oder so. Ich glaub man bekomtm als fahranfänger nirgens ein mietfahrzeug.

Große preisunterschiede wirds nicht geben, denke ich, da ein quasi-zwang herrscht die B zu haben. Letztendlich hängts ja auch am belieben des lehrers, einen zur prüfung zuzulassen oder noch ein paar stunden aufzubrummen.
Ob die ~1200 glocken (ohne anhänger, mit ~1800) gerechtfertigt sind, wage ich zu bezweifeln.

Ich persönlich würde zu ner schule tendieren, die alle klassen ausbildet, in der hoffnung, das sich die lehrer auch tatsächlich gut in alle verkehrsteilnehmer hineinversetzten können. (Anstatt irgendwann mal alle klassen gemacht zu haben, was als fahrlehrer zwingend ist.)

Mein tipp, so du ned im geld schwimmst: Übe vorher mit einer person deines vertrauens. Am besten mit einem alten benziner - denn anfahren lernt man auf den modernen dieselmaschinen der fahrschulen ned wirklich.
Ideal wäre ein abgeschranktes oder -gesperrtes gelände, so ist eine anzeige wegen "fahrens ohne entsprechende fahrerlaubnis" ausgeschlossen.
Das üben auf öffentlichen (leeren) parkplätzen und gewerbegebieten ist aber auch üblich.

Und was deine jungen mitschüler angeht: Setz dich möglichst weit vor und habe keine hemmungen, direkt nachzufragen.
Desto mehr die anderen am telefon spielen, schlafen oder in der gegend herumgucken, desto mehr kannst du es zu deinem privatuntericht machen :-D

Bearbeitet von rs-az6, 20. Februar 2011, 14:05,


#11 An Chiardhuibh

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.023 Beiträge
  • Location:Leipzig

Geschrieben: 21. Februar 2011, 18:21

vielen dank für die hinweise! ich habe mich entschieden erst einmal auf einem übungsplatz fleißig zu üben und dann schau ich mal weiter. passivfahrerin will ich ja nicht wirklich werden, aber zum glück steht vor der tür schon ein auto, dem wohl selbst ich nicht mehr all zu viel schaden zufügen kann :D

#12 An Chiardhuibh

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.023 Beiträge
  • Location:Leipzig

Geschrieben: 22. Februar 2011, 19:40

um eine stunde auf einen fahrübungsplatz zu dürfen, bezahlt man übrigens ganz schön viel geld. in der nähe von leipzig kostet eine stunde für adac-mitglieder 12 euro. täusche ich mich oder könnte ich da nicht geich fahrschulstunden nehmen? naja, dann wirds wohl doch ein ganz normaler platz. schaut euch also in nächster zeit lieber erst gut um, bevor ihr sorglos über große, hindernisfreie plätze schlendert :)

#13 Tara

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PunktPunktPunkt
  • 1.148 Beiträge

Geschrieben: 22. Februar 2011, 21:16

Beitrag anzeigenAn Chiardhuibh schrieb am 22. Februar 2011, 19:40:

naja, dann wirds wohl doch ein ganz normaler platz. schaut euch also in nächster zeit lieber erst gut um, bevor ihr sorglos über große, hindernisfreie plätze schlendert :)

Ohne Führerschein darfst du das nicht. Mein Fahrlehrer (vor 14 Jahren) meinte zu mir, die Polizei wartet nur auf sowas um Bußgelder einzutreiben.

#14 phriedrich

    Geek

  • Technik/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.419 Beiträge

Geschrieben: 22. Februar 2011, 22:05

Das ist prinzipiell richtig und ich will jetzt auch nicht unbedingt dazu raten, das zu tun, aber je weiter man von der Stadt wegkommt und nicht unbedingt die einschlägig bekannten Einkaufszentrenparkplätze im Speckgürtel nutzt, desto geringer ist das Risiko, dass dort überhaupt jemand ist.

Auf dem Lande gibt es Strecken, da ist wohl in den letzten 20 Jahren kein Polizeiauto auch nur in Sichtweite gewesen. Natürlich kann man Pech haben und gerade da kommt dann doch eines.

Am Rande des Flugplatzes in Riesa, gab es zum Beispiel ein Gebiet, wo ständig Fahranfänger übten und da kam am Wochenende auch immer mal die Polizei pauschal vorbei zum gucken. (Auf den Platz durften sie aber nicht, da haben wir sie, die Polizisten, immer runtergeworfen und dort habe ich aber als Mitflugplatzhalter – ist ja unser Platz – das Fahren gelernt, wir durften das.)

Motorrad hab ich aber bei uns in der Nähe auf einer kleinen Nebenstraße zwischen ein paar Dörfern geübt, das war auch kein Problem.

#15 rs-az6

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PunktPunktPunkt
  • 33 Beiträge

Geschrieben: 23. Februar 2011, 18:37

Kann man dafür überhaupt nen bußgeld nehmen?
Im gegensatz zum fahren ohne führerschein ist das fahren ohne fahrerlaubnis ein straftatbestand (höchstmaß 12 monate)... damit entfällt doch nen bußgeld oder?

#16 phriedrich

    Geek

  • Technik/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.419 Beiträge

Geschrieben: 23. Februar 2011, 18:51

Vielleicht hängt das davon ab, ob es nun wirklich eine öffentliche Straße ist (dann ist es strafbar: „gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr“) oder nur ein Gelände, was halt irgendwie befahrbar ist, aber nicht direkt der StVO unterliegt (dann nur ordnungswidrig). Aber ich weiß nicht, ob das so unterschieden wird.

#17 rs-az6

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PunktPunktPunkt
  • 33 Beiträge

Geschrieben: 23. Februar 2011, 19:52

Nach meinem kenntnisstand nicht. Entscheidend ist das innehaben einer fahrerlaubnis (straftat) bzw. führerscheins (ordnungswiedrigkeit).

Auf privat- bzw. betriesgelände isses wohl ne kann-entscheidung... rechtlich streng gesehen ist es beim fehlen eines tores oder schranke nichtöffentlicher verkehrsraum mit "tatsächlich öffentlichen verkehr". In dem fall soll die rechtshandhabe wohl analog öffentlichen verkehrsraums sein.

Ich weiß wie gesagt nur ned, ob man bei nem straftatbestand (bei dem ein entsprechendes verfahren losgetreten wird) zusätzlich noch ein ordnungsgeld verhängen kann. (Wäre mir suspekt ^^)

Nja, im zweifelsfalle: Der ton macht die musik ;-)

#18 bogarnil limdal

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.643 Beiträge

Geschrieben: 23. Februar 2011, 20:57

Beitrag anzeigenrs-az6 schrieb am 23. Februar 2011, 19:52:

rechtlich streng gesehen ist es beim fehlen eines tores oder schranke nichtöffentlicher verkehrsraum mit "tatsächlich öffentlichen verkehr". In dem fall soll die rechtshandhabe wohl analog öffentlichen verkehrsraums sein.

so ist mir das auch bekannt. auf privaten grundstücken ist aber der zaun auch nicht zwingend, das entscheidende merkmal ist der öffentliche charakter. ein gut zugänglicher kundenparkplatz einer firma (z.b. einkaufszentrum) ist zwar juristisch gesehen privatgelände (deshalb gilt auch nicht die stvo, egal wie viele schilder das "vorschlagen"), andererseits ein ort, an dem öffentlicher verkehr stattfindet. das fahren ohne führerschein ist, wie phriedrich schon bemerkte, dann wegen der gefährdung strafrechtlich relevant. ich vermute aber, daß man sich theoretisch erfolgreich gegen ein bußgeld wehren kann, wenn der platz frei von leuten, fahrzeugen und sonstwelchen fragilen hindernissen gewesen ist, denn dann verliert die weite auslegung des tatbestandsmerkmales "öffentlicher verkehr" ihre legitimität. es kommt aber trotzdem darauf an, ob der richter da mitgeht.

bei schwerzugänglichen privatgrundstücken sollte man noch beachten, daß man unter umständen hausfriedensbruch begeht :-)

#19 Tara

    Advanced Member

  • Mitglieder
  • PunktPunktPunkt
  • 1.148 Beiträge

Geschrieben: 23. Februar 2011, 21:20

Beitrag anzeigenbogarnil limdal schrieb am 23. Februar 2011, 20:57:

bei schwerzugänglichen privatgrundstücken sollte man noch beachten, daß man unter umständen hausfriedensbruch begeht :-)

oder sachbeschädigung :lol:

#20 An Chiardhuibh

    Newbie

  • Moderatoren/Verein
  • PunktPunktPunkt
  • 1.023 Beiträge
  • Location:Leipzig

Geschrieben: 27. Februar 2011, 15:56

so. die erste fahrstunde liegt hinter mir und ich bin begeistert! zumindest solange keine anderen autos, menschen, bäume und was sonst noch so im weg stehen kann, in der nähe ist, ist es doch gar nicht so schwer, wie ich es mir immer vorgestellt habe. ich kann jetzt schon anfahren, rumfahren, rückwärtsfahren, schalten, bremsen und fetzen von dem, was mein beifahrer sagt, wahrnehmen ohne alle pedale gleichzeitig zu drücken. bisher fällt mein urteil also positiv aus. ich ärgere mich fast ein wenig, dass ich das nicht eher in angriff genommen habe.





1 Benutzer lesen gerade dieses Thema

0 Mitglied(er), 1 Gast/Gäste und 0 anonyme(s) Mitglied(er)