Presseschau
Artikel die Mensch gelesen haben sollte
#2
Geschrieben: 11. Juli 2009, 09:46
Zitat
#3
Geschrieben: 12. September 2009, 16:47
http://www.stern.de/...ag-1508537.html
Ist selten ...
Und hier mal das Mittagsmagazin:
http://www.mygadgetb....php/wahlkampf/
#4
Geschrieben: 13. September 2009, 12:05
Zitat
http://www.spiegel.d...,648156,00.html
#5
Geschrieben: 13. September 2009, 16:11
Zitat
Das Video verbreitete sich rasant durchs Internet: Am Rande der Demonstration für Datenschutz in Berlin gab es offenbar einen Zusammenstoß zwischen Demonstranten und Polizei. Ein Handy-Video zeigt, wie ein offenbar friedlicher Teilnehmer niedergestreckt wird - nun wird der Film zum Politikum.
http://www.spiegel.d...,648686,00.html
#6
#7
Geschrieben: 13. September 2009, 17:55
Yelgrun schrieb am 13. September 2009, 16:11:
Pressemitteilung der Polizei
Gegendarstellung von einem der Betroffenen
http://blog.fefe.de/?ts=b452c21a
Auf Utube ist das Video auch sehr leicht zu finden. Irgendwer markiert sie immer als FSK18 damit nicht jeder sie sehen kann. Aber andere stellen Kopien von dem Video rein. Ich hab schon 10 Kopien gefunden.
Interessant ... hier gehts zur Diskussion
Bearbeitet von Sisko, 13. September 2009, 19:32,
#9
Geschrieben: 15. September 2009, 16:37
#10
Geschrieben: 15. September 2009, 22:37
Prädikat unbedingt anschauen: Ein Jahr nach Lehman – Zocken ohne Ende?
(Morgen sollte der Stream hoffentlich online sein. Würde mir auch gern noch den Anfang den ich verpasste ansehen.)
#11
Geschrieben: 22. Oktober 2009, 16:34
Politisch für Sachsen interessant.
Die schwarze Witwe
Merkel und die FDP ... ich weiß nicht so recht was ich von diesem Artikel halten soll ... also irgendwie haben sie ja recht.
#12 Gast_Fanal_*
Geschrieben: 25. Oktober 2009, 12:58
http://www.spiegel.d...,632499,00.html
#13
Geschrieben: 25. Oktober 2009, 21:28
#14 Gast_Fanal_*
Geschrieben: 25. Oktober 2009, 23:09
Yelgrun schrieb am 25. Oktober 2009, 21:28:
Ja, zum kotzen, was im Osten selbst in Liga 5, 6, 7 oder noch tiefer an rechter Gewalt abgeht ... und wir wären heute noch fast durch Brandis gefahren.
aber das hier fand praktisch vor unserer Haustür statt und solche Sachen finden hier seit vielen Jahren regelmäßig statt. Ich kann zwischen der radikalen Rechten und der radikalen Linken Null Unterschied erkennen. Derselbe Tunnelblick auf's Leben und die Gesellschaft, diesselbe Wut im Bauch. Diesselbe Bereitschaft, anders denkende oder auch nur anders aussehende ins Krankenhaus zu prügeln, derselbe Dünkel, sich im Besitz der ewigen Wahrheit zu wähnen und die anderen Menschen als dumpfe, bemitleidenswerte Schafe zu empfinden ... Ob braune Nazis oder rote Nazis, mir sind die gleich zuwider
#15
Geschrieben: 26. Oktober 2009, 21:37
Fanal schrieb am 25. Oktober 2009, 23:09:
aber das hier fand praktisch vor unserer Haustür statt und solche Sachen finden hier seit vielen Jahren regelmäßig statt. Ich kann zwischen der radikalen Rechten und der radikalen Linken Null Unterschied erkennen. Derselbe Tunnelblick auf's Leben und die Gesellschaft, diesselbe Wut im Bauch. Diesselbe Bereitschaft, anders denkende oder auch nur anders aussehende ins Krankenhaus zu prügeln, derselbe Dünkel, sich im Besitz der ewigen Wahrheit zu wähnen und die anderen Menschen als dumpfe, bemitleidenswerte Schafe zu empfinden ... Ob braune Nazis oder rote Nazis, mir sind die gleich zuwider
Alles Bekloppte, würde mein Vater sagen. Es geht ja mehr um die Klientel in den jeweiligen Wohngebieten. Daß in Connewitz linksautonome Deppen anderer Leute Eigentum oder gar ihre Körperliche Unversehrtheit mißachten, ist dahingehend genauso symptomatisch wie die Problematik, daß Mügeln offenbar direkt hier beginnt.
Echt, wir haben, zumindest auf unsere kleine Einwohnerzahl immerhin sehr eifrige NPD-Wähler uns Agitatoren und diese Fußball-Geschichte ist zwar ein in ihrer Gewaltsamkeit doch recht herausragender, aber dennoch kein Einzelfall.
#16
Geschrieben: 27. Oktober 2009, 18:12
mir fehlt es sehr oft an journalistischer sorgfalt, auch bei den seriösen medien. das sind nicht immer falschinformationen, sondern auch unterschlagene relevanzeinstufungen oder zurückgehaltene informationen. beispielsweise schildert der spiegel-online-artikel, den uns fanal verlinkte, meines wissens zuverlässig ein sehr erschreckendes phänomen innerhalb linker kreise. was der artikel aber außen vor läßt: an der positionierung für oder gegen israel im nahostkonflikt entzüdet sich links der mitte schon seit langem ein heftiger ideologisch durchsetzter streit. mir fehlt die information, daß es neben den "antiimps" (antiimperialisten, die israel als illegitimen aggressor und die arabischen und anderen nahostvölker als unterdrückte begreifen) auch die "antideutschen" gibt, deren programm auf internationalismus aufbaut und die (nicht minder inkonsistent als die antiimps) die iranischen ambitionen per se verteufeln. "klassisch links" (o-ton spiegel) sind diese radikalposition beide nicht und zudem auch nicht sehr relevant, was mich zur zweiten informationslücke des beispiels bringt. es werden o-töne des einen lagers aufgezählt, das andere lager bleibt unerwähnt und schlußendlich wird das schweigen der linken parteien angeprangert. mir würde dieser durchaus berechtigte vorwurf überzeugender erscheinen, wenn wenigstens ansatzweise das dilemma genannt würde, das hinter diesem schweigen steckt. eine festlegung in der nahostfrage würde die linke spalten. die nahostfrage ist aber nicht die kerbnkompetenz der linken. warum ordnet das der spiegel nicht nachvollziehbar zu? das schweigen ist ja deswegen nicht okay und der latente antisemitismus einiger linker wird auch nicht durch offenlegung der kniffligen situation gerechtfertigt.
#17 Gast_Fanal_*
Geschrieben: 27. Oktober 2009, 18:46
bogarnil limdal schrieb am 27. Oktober 2009, 18:12:
mir fehlt es sehr oft an journalistischer sorgfalt, auch bei den seriösen medien. das sind nicht immer falschinformationen, sondern auch unterschlagene relevanzeinstufungen oder zurückgehaltene informationen. beispielsweise schildert der spiegel-online-artikel, den uns fanal verlinkte, meines wissens zuverlässig ein sehr erschreckendes phänomen innerhalb linker kreise. was der artikel aber außen vor läßt: an der positionierung für oder gegen israel im nahostkonflikt entzüdet sich links der mitte schon seit langem ein heftiger ideologisch durchsetzter streit. mir fehlt die information, daß es neben den "antiimps" (antiimperialisten, die israel als illegitimen aggressor und die arabischen und anderen nahostvölker als unterdrückte begreifen) auch die "antideutschen" gibt, deren programm auf internationalismus aufbaut und die (nicht minder inkonsistent als die antiimps) die iranischen ambitionen per se verteufeln. "klassisch links" (o-ton spiegel) sind diese radikalposition beide nicht und zudem auch nicht sehr relevant, was mich zur zweiten informationslücke des beispiels bringt. es werden o-töne des einen lagers aufgezählt, das andere lager bleibt unerwähnt und schlußendlich wird das schweigen der linken parteien angeprangert. mir würde dieser durchaus berechtigte vorwurf überzeugender erscheinen, wenn wenigstens ansatzweise das dilemma genannt würde, das hinter diesem schweigen steckt. eine festlegung in der nahostfrage würde die linke spalten. die nahostfrage ist aber nicht die kerbnkompetenz der linken. warum ordnet das der spiegel nicht nachvollziehbar zu? das schweigen ist ja deswegen nicht okay und der latente antisemitismus einiger linker wird auch nicht durch offenlegung der kniffligen situation gerechtfertigt.
Das ordnet der SPIEGEL deswegen nicht zu, weil es einfach nur eine (zulässige) Polemik war, und keine Doktorarbeit, kein achtseitiger Hintergrundbericht. Und in der Printausgabe der LVZ war klar vermerkt, dass die Randale in Connewitz eine "Solidaritätsaktion" für die in Berlin zu Haft verurteilten mg-Gewalttäter war
#18
Geschrieben: 27. Oktober 2009, 20:15
was den spiegelartikel angeht: das ist keine doktorarbeit, sicherlich. aber es ist verdammt nochmal ein journalistisches erzeugnis in einem seriösen medium. ich erwarte dort keine versteckte polemik sondern ausführliche vorrecherche und ausgewogene faktenpräsentation. der artikel selbst zieht keine schlüsse, ist also kein meinungsteil. er impliziert aber schlüsse und begünstigt eine übergeneralisierung dieser durch vorenthaltung von informationen.
eine doktorarbeit ist für laien nicht verdaulich, weil 90 prozent der arbeit aufwendiges definieren, falsifizieren und gegenprüfen mit anderen arbeiten ist. sowas zu lesen ist lebensgefährlich anödend. im grunde genommen ist das schreiben einer wissenschaftlichen arbeit aber sehr eng verwandt mit journalistischer recherche. der unterschied zwischen einem fachaufsatz und einem artikel ist, daß in dem artikel nur die zehn prozent ergebnis drin stehen. das bringt mit sich, daß für niemanden außer einer handvoll experten ersichtlich ist, ob die restlichen 90 prozent gewissenhaft oder pi mal daumen zustande gekommen sind. man kann sich denken, daß in unseriösen medien eher letzteres der fall ist. es ist aber erschreckend, daß die seriösen medien zunehmend auch ihre artikel mit der heißen nadel stricken oder gar verdeckte meinungsmache betreiben. das möchte ich mit nichts entschuldigt sehen, weil es den niedergang der journalistischen zunft bedeutet. worauf will man sich im informationsdschungel noch verlassen können, wenn nicht auf die recherchearbeit gut ausgebildeter journalisten? wie findet man die?
oder wollt ihr nur artikel lesen, die eure meinung bedienen?
#19
Geschrieben: 27. Oktober 2009, 21:34
Ich finde es mehr als bedenklich, wenn in einem seriösen Artikel Zitate aus Foren als vermeintliche Belege angeführt werden, bzw. die verbalen Ausgeburten von max. 6 mehr als seltsamen Personen, die offenbar schon viel eher durch fadenscheinige Verschwörungstheorien aufgefallen sind, als Beweis für die allgemeine Haltung "der Linken" heranzuziehen. Nicht nur, daß von den genannten Leuten kein einziger dabei war, der von der Partei "die Linke" wirklich populär ist, der als offizieller Redner Statements abgibt, sodaß man diese Person auch einwandfrei als Sprachrohr der Linken zuordnen kann (und die auch meistens im "wir"-Jargon sprechen), man drischt auch wahllos auf alle annähernd linksorientierte Medien ein, indem man Attac-Forum, Junge-Welt, jungleworld, Neues Deutschlad und taz fröhlich in ein und den selben Topf schmeißt und allen kräftig die Suppe versalzt.
Ich hätte mich gefreut, gerade zu dieser Thematik einen guten, differenzierten Bericht zu lesen, denn das wird viel zu selten zur Sprache gebracht. Selbst eine kleine ordentliche Provokation hätte ich verschmerzen können. Das hier ist aber ehrlich jämmerlich und des Spiegels nicht würdig. Echt schade
#20
Geschrieben: 28. Oktober 2009, 22:14
"Da sagt das Gesetz: grundsätzlich ist man dafür nicht verantwortlich, was andere schreiben, es sei denn, man hat Kenntnis davon. Bedeutet: wenn jemand schreibt 'Guck mal in deinem Blog bin ich beleidigt worden', dann bin ich dafür verantwortlich, dass es schnell gelöscht wird oder zumindest ich es offline nehme, um es zu untersuchen. Das würde ich auf jeden Fall machen. Und die Richter haben noch etwas anderes entwickelt, nämlich: 'kennen müssen'. Das bedeutet, wenn ich ein brisantes Thema nehme und damit rechnen muss, dass solche Kommentare auftauchen, dann sollte ich auf Kommentarmoderation schalten, das bedeutet, ich gebe die Kommentare erst frei, wenn ich sie gelesen habe."
wissen die meisten zwar schon, aber trotzdem noch mal.
Ansonsten noch mal was anderes. Für die schlafdefizitgeplagten Eltern dieses Forums:
Was für Kinder spricht:
Mütter sind mutiger
"Nachwuchs löst Belohnung aus
Mutterschaft hinterlässt ihre Spuren aber auch in Hirnregionen, die nur indirekt mit der Sorge um den Nachwuchs zu tun haben: Es gibt Hinweise, dass Mütter schlauer und mutiger sind als gleichaltrige alte Jungfern - zumindest dann, wenn es sich um Rattenmütter handelt. Die finden Futter, das in einem Labyrinth versteckt ist, schneller und können sich diesen Ort besser merken als kinderlose Weibchen. Zudem nehmen sie größere Risiken auf sich, etwa um einen Futterbrocken an einer ungeschützten Stelle zu ergattern. Einige Untersuchungen am Menschen scheinen darüber hinaus zu bestätigen, was viele Frauen längst geahnt haben: Mütter haben ein geschärftes Wahrnehmungsvermögen."
Und: Kinder halten jung...
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