familienbilder im wandel - die expertenkommission der bertelsmannstiftung empfiehlt eine abschaffung des ehegattensplittings zugunsten eines ausbaus der kinderbetreuung.
das unausgesprochene motto lautet: alte modelle durch alte konzepte abschaffen. das problem ist, daß die gesellschaftlichen schieflagen so selten von einer distanzierten position aus betrachtet und analysiert werden, sondern immer mit symptombekämpfung - umverteilung der schwerpunkte innerhalb des kränkelnden konzeptes - behandelt werden. in diesem fall die förderung einer "gescheiterten" weil kinderlosen ehe abschaffen und damit mehr geld für den ausbau von angeboten schaffen, die sich geringerverdienende nicht leisten können.
auf dem papier sieht es gut aus: die gören werden länger betreut und die eltern haben mehr zeit, das dafür benötigte geld zu verdienen. aber wo soll die arbeit herkommen und warum dieser umweg, wenn die familien ihre kinder auch mit mehr geld in der haushaltskasse gleich selbst versorgen könnten? oder wenigstens selbst entscheiden, ob sie das geld für betreuung ausgeben und karriere machen, oder ein modernes traditionelles familienleben führen. traditionell wäre hier die betreuung der kinder durch ein elternteil, modern wäre der umstand, daß es nicht zwingend die frau sein muß und auch nicht zwingend einer der partner auf ewig.
Familie im Wandel
Die Ehe als Kinderfabrik verliert an Bedeutung
Eröffnet von bogarnil limdal, 21.05.11, 10:57
1 Antwort zu diesem Thema
#2
Geschrieben: 23. Mai 2011, 19:29
Naja auf jedenfall funktioniert mit dem Ehegattensplitting die Förderung der Ehe. (CDU-Politik?) Ob nun Kinder da sind oder nicht. Mich würde interessieren wie viele wirklich noch heiraten würden, wenn es nicht diesen geldwerten Vorteil geben würde.
Ich stelle mir da den gut verdienenden Mann vor, der seine halbtags arbeitende Frau heiratet, aber nur mit Ehevertrag damit er im Falle der Scheidung das Geld behält. Natürlich haben die dann keine Kinder. Weil ein Kind kostet so an die 600-800 Euro im Monat. Zwei natürlich doppelt so viel.
Kinder sind sowieso ein absolutes Zeit- und Armutsrisiko. Wenn man es ernst meint mit der Erziehung.
Eins geht noch. Aber Einzelkinder sind ehh zu bedauern. Da ein Geschwisterteil von eminenter Bedeutung für das Aufwachsen ist. Zwei Kinder sind aber in unserer Zeit kaum noch geldlich und zeitlich finanzierbar. Und drei Kinder? Da will ich gar nicht dran denken. Ich schweife ab und wiederhole mich in meinem Frust über diese Politik und bin meilenweit am Thema glaub ich vorbei.
Worum gings nochmal? Achso falsche Politik.
Naja kinderlose Ehen nicht zu fördern ist absolut richtig.
Das Geld kann woanders hinfliessen. Von mir aus auch in den Kindergarten für den ich monatlich(!) 130 Euro zahle. Oder ins Grundeinkommen. Mir egal. Aber nicht mehr zu den Ehe-Sozialschmarotzern die drei mal im Jahr auf die Malediven fliegen.
Ich stelle mir da den gut verdienenden Mann vor, der seine halbtags arbeitende Frau heiratet, aber nur mit Ehevertrag damit er im Falle der Scheidung das Geld behält. Natürlich haben die dann keine Kinder. Weil ein Kind kostet so an die 600-800 Euro im Monat. Zwei natürlich doppelt so viel.
Kinder sind sowieso ein absolutes Zeit- und Armutsrisiko. Wenn man es ernst meint mit der Erziehung.
Eins geht noch. Aber Einzelkinder sind ehh zu bedauern. Da ein Geschwisterteil von eminenter Bedeutung für das Aufwachsen ist. Zwei Kinder sind aber in unserer Zeit kaum noch geldlich und zeitlich finanzierbar. Und drei Kinder? Da will ich gar nicht dran denken. Ich schweife ab und wiederhole mich in meinem Frust über diese Politik und bin meilenweit am Thema glaub ich vorbei.
Worum gings nochmal? Achso falsche Politik.
Naja kinderlose Ehen nicht zu fördern ist absolut richtig.
Das Geld kann woanders hinfliessen. Von mir aus auch in den Kindergarten für den ich monatlich(!) 130 Euro zahle. Oder ins Grundeinkommen. Mir egal. Aber nicht mehr zu den Ehe-Sozialschmarotzern die drei mal im Jahr auf die Malediven fliegen.
Bearbeitet von Tara, 23. Mai 2011, 19:30,
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