Klappentexte
und was sonst noch so "kauf mich" schreit
Eröffnet von bogarnil limdal, 05.09.11, 19:28
9 Antworten zu diesem Thema
#1
Geschrieben: 05. September 2011, 19:28
in der zeit las ich neulich eine bestandsaufnahme des klappentextes auf deutschen buchrücken. ich kann ja ohnehin nicht mehr viel mit der auf verkauf getrimmten aufmachung von büchern anfangen. da bekomme ich regelmäßig das gefühl, daß die verkaufsoptimierung auch nicht am lektorat vorbeigegangen sein wird, also der anbiedernde klappentext nur der vorgeschmack auf unkantige, charismabefreite funktionsliteratur ist. dann zwinge ich mich, "don't judge a book by its cover" vor mich hinzusummen.
wie geht es euch? kauft ihr nach klappentext? lest ihr den überhaupt? wenn ja, nehmt ihr den ernst?
wie geht es euch? kauft ihr nach klappentext? lest ihr den überhaupt? wenn ja, nehmt ihr den ernst?
#2
Geschrieben: 06. September 2011, 09:28
Da ich eher der Typ bin, der nur in einen Buchladen geht, wenn ich schon weiß was ich will, fällt das Thema für mich eigentlich komplett aus. Ansonsten sind danach wohl alle Werke Welt-Bestseller und mindestens Nobelpreiskandidaten. Aber wer würde sein Werk bzw. Produkt auch schlecht bewerben wollen.
#3
Geschrieben: 06. September 2011, 09:47
es kommt durchaus ein oder zweimal im jahr vor, daß ich ohne klare vorstellung in ein büchergeschäft gehe. wesentlich öfter stehe ich rätselnd in der bibliothek. mir gefällt das schlichte diogenes-design. aber das betrifft ja nur die optik, nicht den inhalt.
#4
Geschrieben: 06. September 2011, 13:55
Optimal wäre es wenn ich sonntags am frühstückstisch die wochenzeitung lesen und die kritiken durchgehen könnte. Aber so bleiben mir nur berichte aus dem fernsehen oder die klappentexte mit ihren zitaten aus den zeitungen.
Bearbeitet von Tara, 06. September 2011, 13:56,
#5
Geschrieben: 06. September 2011, 18:24
Die meisten Buchtips hole ich mir über Empfehlungen Bekannter, höre beim Nach-Hause-Fahren Deutschlandfunk Büchermarkt (16.00Uhr) oder lese Klassiker oder kaufe Bücher, deren Autoren nichts falsch machen können/konnten (Adams, Pratchett). Damit bin ich bisher ganz gut gefahren.
Wir haben hier allerdings in der Tat einige ungelesene Merkwürdigkeiten im Regal stehen (von Anonymus ein Buch ohne Namen beispielsweise), die ich allerdings nicht angeschafft habe.
Wir haben hier allerdings in der Tat einige ungelesene Merkwürdigkeiten im Regal stehen (von Anonymus ein Buch ohne Namen beispielsweise), die ich allerdings nicht angeschafft habe.
#6
Geschrieben: 06. September 2011, 18:34
Der Klappentext steht nicht auf Buchrücken sondern befindet sich bei gebundenen Büchern in der Regel auf den Klappen der Umschlaginnenseiten.(Bei Taschenbüchern steht er fast immer auf der ersten Rückseite das Buchblocks.)
Man sollte also nicht auf die Rückseite des Buches schauen um sich über dessen Inhalt informieren ,sondern siehe oben.
Ärger bereitet mir dabei allzu oft das Romane "schön"eingeschweißt in den Regalen stehen und man dadurch gar nicht an den Klappentext herankommt.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Klappentexte einiger ,in meinem Besitz befindlicher
Bücher durgchgelesen und konnte dabei nichts Schlimmes finden.
Immer wurde über den Inhalt berichtet.
Solche Allgemeinplätze,von denen der Zeit-Autor schreibt,stehen aber all zu häufig auf der Rückseite des Buches.
Ich nehme stark an,daß er da was verwechselt hat.
Jeder Verlag möchte doch das die Bücher seiner Autoren gelesen werden.
Warum sollen sie dann abschreckende Klappentexte entwerfen?
Mir gefallen die schlichten Diogenes-Umschläge auch sehr gut.
Würde das Schule machen wärs dann aber doch arg langweilig.
Was Schutzumschläge betrifft könnte man dann aber doch manchmal denken die Verlage wollen ihre Bücher nicht unter die Leute bringen.
Ich greife oft zu Büchern deren Titel mir interessant erscheinen oder es ist das 3. Buch eines Autors den ich gerne gelesen habe und dann entscheidet der Klappentext.
Bin ich danach immer noch etwas wankelmütig entscheiden die ersten Zeilen.
Ab und zu schaue ich auch mal auf die Bestsellerlisten.
Das kommt seltener vor,denn da muß mich schon der Inhalt interessieren.
Ich bin natürlich auch für jede Buchempfehlung offen,egal woher sie kommt.Das ist aber schon ein anderes Thema...
Ich möchte ja nicht kleinlich sein,aber die Läden in denen man Bücher kaufen kann heißen Buchhandlungen und die dort tätigen Menschen sind Buchhändler(oder sollten es im besten Fall sein).
Wer sich darüber informieren möchte,dem empfehle ich :"Das BuchMarktBuch"(Rowohlt-Verlag).
Da steht auch was zum Thema Klappentext drin... und auf der Rückseite des Buches erfährt man in einfachen Worten worum es geht.
Man sollte also nicht auf die Rückseite des Buches schauen um sich über dessen Inhalt informieren ,sondern siehe oben.
Ärger bereitet mir dabei allzu oft das Romane "schön"eingeschweißt in den Regalen stehen und man dadurch gar nicht an den Klappentext herankommt.
Ich habe mir mal die Mühe gemacht und die Klappentexte einiger ,in meinem Besitz befindlicher
Bücher durgchgelesen und konnte dabei nichts Schlimmes finden.
Immer wurde über den Inhalt berichtet.
Solche Allgemeinplätze,von denen der Zeit-Autor schreibt,stehen aber all zu häufig auf der Rückseite des Buches.
Ich nehme stark an,daß er da was verwechselt hat.
Jeder Verlag möchte doch das die Bücher seiner Autoren gelesen werden.
Warum sollen sie dann abschreckende Klappentexte entwerfen?
Mir gefallen die schlichten Diogenes-Umschläge auch sehr gut.
Würde das Schule machen wärs dann aber doch arg langweilig.
Was Schutzumschläge betrifft könnte man dann aber doch manchmal denken die Verlage wollen ihre Bücher nicht unter die Leute bringen.
Ich greife oft zu Büchern deren Titel mir interessant erscheinen oder es ist das 3. Buch eines Autors den ich gerne gelesen habe und dann entscheidet der Klappentext.
Bin ich danach immer noch etwas wankelmütig entscheiden die ersten Zeilen.
Ab und zu schaue ich auch mal auf die Bestsellerlisten.
Das kommt seltener vor,denn da muß mich schon der Inhalt interessieren.
Ich bin natürlich auch für jede Buchempfehlung offen,egal woher sie kommt.Das ist aber schon ein anderes Thema...
Ich möchte ja nicht kleinlich sein,aber die Läden in denen man Bücher kaufen kann heißen Buchhandlungen und die dort tätigen Menschen sind Buchhändler(oder sollten es im besten Fall sein).
Wer sich darüber informieren möchte,dem empfehle ich :"Das BuchMarktBuch"(Rowohlt-Verlag).
Da steht auch was zum Thema Klappentext drin... und auf der Rückseite des Buches erfährt man in einfachen Worten worum es geht.
#7
Geschrieben: 06. September 2011, 19:10
silastischer waffenteufel schrieb am 06. September 2011, 18:24:
Wir haben hier allerdings in der Tat einige ungelesene Merkwürdigkeiten im Regal stehen (von Anonymus ein Buch ohne Namen beispielsweise), die ich allerdings nicht angeschafft habe.
Der klappentext war so gut. oder war der text hinten?
P.S.
Und wie liest man dann klappentexte bei eingeschweißten Büchern? Sehr viele sind doch eingeschweißt?
Bearbeitet von Tara, 06. September 2011, 19:11,
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