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NSK - Neue Slowenische Kunst


2 Antworten zu diesem Thema

#1 yuna

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Geschrieben: 28. Oktober 2011, 15:54

Hab was im SL gefunden, wollte euch jetzt mal fragen, was ihr davon haltet.

DER NSK-STAAT
Der 1992 vom slowenischen Künstlerkollektiv Neue Slowenische Kunst (NSK) gegründete NSK-Staat ist ein Kunststaat ohne Territorium, aber mit tausenden Mitbürgern in der ganzen Welt. Im Oktober 2010 fand im Berliner Haus der Kulturen der Welt ein einzigartiges künstlerisches, soziales und politisches Experiment statt:

32 Bürger des NSK Staates wurden eingeladen, über Gegenwart und Zukunft dieses "ersten globalen Staates des Universums" zu diskutieren. Das Ergebnis ist eine Bestandsaufnahme der künstlerischen Strategien und des politischen Selbstverständnisses der globalen Avantgarde im frühen 21. Jahrhundert, inmitten einer vom Verfall nationalstaatlicher Legitimationen und gesellschaftlichen Umwälzungen geprägten Epoche.

Das Projekt wurde auf Initiative der bildenden Künstler von IRWIN in Zusammenarbeit mit dem Kulturtheoretiker Alexei Monroe, dem Schöpfer von nskstate.com, Haris Hararis, und dem in Berlin beheimateten Büro für kulturelle Angelegenheiten (bka) realisiert.


PS: Eigentlich, muss ich gestehen, dachte ich, dass dieses Thema mehr alternativ-politisch interessierte Leute anspricht?

Bearbeitet von yuna, 28. Oktober 2011, 15:56,


#2 phriedrich

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Geschrieben: 30. Oktober 2011, 16:43

Nun ja, interessant ist das Ganze NSK-Zeug ja schon (also nicht nur wegen Laibach ;) aber so richtig sinnvoll ist eine Staatsgründung ohne Staat ja nun eigentlich nicht.

Interessanter finde ich in der Hinsicht die Ideen wie Bunte Republik Neustadt oder die Staaten-Proklamation auf diesem alten Sea Fort.

#3 silastischer waffenteufel

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Geschrieben: 30. Oktober 2011, 21:09

Nur ganz kurz, weil keine Zeit:
Sicher dürfen und sollen auch Künstler eine Sichtweise zur Politik und der globalen "Gesamtsituation" abgeben, ihnen allerdings eine Kompetenz dahingehend einzuräumen, fällt mir, so vollkommen ungehört/ungesehen, schwer. Ob Kunst allein nun wiederrum ausreicht, eine Begründung und die alleinige Basis eines Staates zu stellen, ist auch fraglich, ebenso wie die Existenz künstlerischer Strategien. Bisher war beides für mich recht schwer miteinander vereinbar und in meiner Naivität dachte ich, dass Kunst nicht strategisch sondern von sich aus entstünde.
Was allerdings durchaus als Kunst zu verstehen ist, ist, dass sich hier die Frage aufwirft, was das Ganze eigentlich soll. Damit haben die Akteure schon weit mehr geschafft als manche Schöpfer hübscher Stillleben.
Was ich davon halte, weiß ich nicht. Dazu ist der Eingangsbeitrag nicht wirklich aussagekräftig genug. Worauf wollen sie hinaus, welche Strategien gibt es denn nun eigentlich, welche politischen Ansichten verfolgt die gefeierte Avantgarde?
Das alles müßte ich erstmal ergoogeln, denn das, was dasteht, ist wie ein Werbetext. Viel (elitäres) Bohei mit wenig Inhalt. Wenn ich mich dazu belesen habe, kommt noch ein Statement.





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